58 Hu-Long-Do Prüflinge im Tiger and Dragon Club
Lydia Borutta besteht Prüfung zum violetten Gürtel im Hu-Long-Do
Hu-Long-Do Prüflinge im Überblick:
Dragon Kids: Julian Pitzk, Anton Belousow, Nils Freitag, Jonas Klingel, Sven Büttner und Melanie Dörr bestanden die Prüfung zum 8.Kyu (Weiß-Gelbgurt). Gor Gevorkian, Adrian Simon, Arina und Artem Zubanev, Willi Fechle, Adam Vossmeyer, Jan Dennis Philippi, Marvin Lehmann, Leon Maximilina Steinbach und Antonio Gischler erreichten den 8. Kyu (Gelbgurt)
Kinder: Nils Petry, Daniel Zimmer, Matheo Bonn, Elisa Schreiber und Manuel Schlipf legten die Prüfung zum 8.Kyu (Gelbgurt) ab. Felix Kirschbaum, Berno Schlosser, Dario Knierim, Lennart Laube, Pauline und Till Caspar, Philipp Dispert, Svenja Adams, Marvin Wohlfahrt, Sherin Dietz, Benny Käßler und Julian und Tobias Krug bestanden die Prüfung zum 7.Kyu (Gelb-Orangegurt).
Jugend und Erwachsene: Lea Kraus, Karin Linker, Marcel Pitzk, Rainer Becker und Thomas Neth zum 8.Kyu (Gelbgurt) Chris Lachnitt, André Decher, Kerstin Freitag, Eugen Abramovitsch, Toyela Kraus, Fabio Eichenauer, Verena Schalk, Johanna Momberger, Walter Grabowski und Paula Rust zum 7.Kyu (Orangegurt) Lisa und Felix Ritter, Sebastian Herbst und Milena Dietrich zum 6.Kyu (Orange-Grüngurt) Dinah Riese, Thomas Dietz, Sven Tost, Sebastian Hoos 5.Kyu (Blaugurt) und Lydia Borutta 5.Kyu (Violettgurt)
Foto von links: Thomas Dietz, Sebastain Hoos, Dinah Riese, Lydia Borutta, Sven Tost / hinten: Trainer Oliver Hill
Hu-Long-Do ist ein Kampfkunst-System, welches Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, gleich welchen Alters oder Geschlechtes, die Möglichkeit gibt die persönlichen Stärken und Vorlieben zu entdecken und zu entwickeln.
Hu-Long-Do steht für realistische und absolut wirkungsvolle Selbstverteidigung nach den Prinzipien „einfach“ – „direkt“ und „effektiv“; für körperliche Fitness und faires Kräftemessen im sportlichen Miteinander; sowie für Bewegung, Kampfkunst und Spass.
Wie jedes Jahr fanden auch diesmal in der letzten Novemberwoche im Tiger and Dragon Club in Alsfeld mehrere Prüfungen zu den nächst höheren Gürtelgraden im Hu-Long-Do statt. Insgesamt 58 Kinder, Jugendliche und Erwachsene stellten sich dieser Herausforderung und wurden in 4 Prüfungen auf ihr Wissen und Können rund um das Thema Selbstverteidigung geprüft.
Aus der Gruppe der Jüngsten Kampfkünstler des Vereins, den „Dragon Kids“, stellten sich 16 Kinder im Alter von 4-7 Jahren zur Prüfung, die allesamt eine tolle Leistung zeigten und verdient ihre Urkunden zur bestandenen Prüfung entgegen nehmen konnten. Viele Eltern waren gekommen um sich anzusehen was ihre Schützlinge in den vergangenen Monaten im Training eifrig geübt hatten. Und so gingen nicht nur viele der Kinder mit leuchtenden Augen und stolz geschwellter Brust nach Hause…
Aus den Kindergruppen traten in der zweiten Prüfungen insgesamt 18 Mädchen und Jungen im Alter bis 11 Jahre zur Prüfung an. Die hier gezeigten Leistungen waren im Großen und Ganzen gut, leider waren aber auch zwei Prüflinge dabei, die eine sehr schwache Leistung zeigten.
In der dritten Prüfung der Woche waren dann 10 Jugendliche Kampfkünstler des Vereins an der Reihe. Auch hier waren die gezeigten Leistungen gut bis sehr gut. So konnte beispielsweise Toyela Kraus in dem Prüfungsfach Pratzentechniken, in dem es darum ging verschiedene Schlag- und Tritttechniken möglichst kraftvoll, dynamisch und technisch korrekt vorzuführen, durchweg Höchstnoten erreichen. Die mit Abstand beste Prüfung der Jugendlichen legt Lisa Ritter ab. Die 13-jährige zeigte ein hervorragendes Prüfungsprogramm zum 6.Kyu Orange-Grüngurt, mit technisch nahezu perfekten Kombinationen und dynamisch-flüssigen Techniken, welches - so der Prüfer -, durchaus schon bei den Erwachsenen Prüflingen mithalten könnte.
Eine der Besonderheiten des Hu-Long-Do ist es, das jeder Prüfling nach einer abgeschlossenen Grundausbildung frei entscheiden kann, ob die folgenden Prüfungen eher technisch- oder eher kampforientiert sein sollen. Für das kämpferische Programm (Rotgurte) steht die Anwendung der Techniken im Sparring (freier Kampf) im Vordergrund. Geprüft werden zusätzlich noch verschiedene Grundtechniken, antrainierte Reflexe und Bewegungsformen, sowie die Ausdauer und der kämpferische Wille der Prüflinge nicht aufzugeben. Der Weg der Techniker (Blaugurte) ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Techniken und Technikkombinationen, Hebelketten, Konter- und Gegenkontertechniken, Flows und vielem mehr.
Und was es heißt zu einer Blaugurt-Prüfung anzutreten, konnte man in der vierten Prüfung gut sehen. Fünf der insgesamt 14 der Prüflinge (Lydia Borutta, Dinah Riese, Sebastian Hoos, Sven Tost und Thomas Dietz) stellten sich dieser technischen Herausforderung und wurden fast 4 Stunden lang auf ihr technisches Wissen und Können überprüft. Alle fünf hatten sich in den letzten Monaten intensiv auf ihre Prüfung vorbereitet und das konnte man anhand der vielen tollen Kombinationen und fehlerfreien Techniken sehr gut sehen. Lydia Borutta bestand nicht nur ihre Prüfung zum 5. Kyu Blaugurt mit einem fantastischen Ergebnis, sie ist auch die erste Kampfkünstlerin des Vereins, die nach einer bestandenen Rotgurt-Prüfung, auch den Blaugurt bestanden hat und somit den violetten Gürtel im Hu-Long-Do tragen darf.
Auch die anderen Neun Prüflinge bestanden ihre Prüfung souverän, wobei noch besonders die vier Prüflinge der Gruppe 35/40+ zu erwähnen seien, die sich zur Prüfung stellten und ebenfalls eine tolle Leistung zeigten, genauso wie Lea Kraus, die in ihrer ersten Prüfung ein super Technik- und Pratzen-Programm demonstrierte.
Das Schlusswort des Prüfers für die Jugend- und Erwachsenenprüfung verdeutlichte noch einmal die hervorragenden Leistungen der Prüflinge: „Ich habe selten eine Prüfung auf so hohem Niveau gesehen. Bei meinen Bewertungen hätte ich von 6 Noten eigentlich nur die ersten 3 gebraucht…“
Des weiteren stellten sich in dieser Woche 3 Prüflinge zu ihrer ersten Prüfung im Neurobic. In diesem System, welches Elemente aus philippinischen Stockkampfssystemen mit Jonglage- und Bewegungsformen vereint, konnten Stefan Freitag, Jan-Patrick Fragnon und Aaron Treder den 1. Schülerlevel erreichen.

