28 Hu-Long-Do Prüflinge im Tiger and Dragon Club
Drei Prüflinge stellen sich dabei der Rotgurtprüfung
Gruppenfoto hintere Reihe von links: Laura Frey (Weiß-Gelbgurt), Chris Lachnitt (Gelb-Orangegurt), Martin Fink (Weiß-Gelbgurt), Luisa Schäfer (Gelb-Orangegurt), Julia Winter (Weiß-Gelbgurt), Andreas Grein (Weiß-Gelbgurt), Elisa Schreiber (Weiß-Gelbgurt) und Trainer Oliver Hill
Vordere Reihe von links: Julian Krug (Gelbgurt), Chiara Kunzelmann (Gelbgurt), Hannah Schmitt (Orangegurt) , Manuel Schlipf (Weiß-Gelbgurt), Berno Schlosser (Gelbgurt), Jan Kalbfleisch (Weiß-Gelbgurt), Lukas Schäfer (Gelb-Orangegurt), Tobias Krug (Gelbgurt) und Alexander Theumer (Weiß-Gelbgurt)
Gruppenfoto: Alexej Bruch (Grüngurt), Lydia Borutta (Rotgurt), Florian Hill (Rotgurt), Hans-Ulrich Georg (Grüngurt), Uwe Weishaupt (Rotgurt), Thomas Dietz (Grüngurt) und Silvius Theumer (Gelbgurt)
Auf dem Foto nicht zu sehen: Johanna Momberger, Eugen Abramovitsch und Toyela Kraus alle zum Gelb-Orangegurt und Simon Ratz, Patryk Szymanek, Kilian und Ramon Kunzelmann zum Orangegurt
Hu-Long-Do ist ein Kampfkunst-System, welches Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, gleich welchen Alters oder Geschlechtes, die Möglichkeit gibt die persönlichen Stärken und Vorlieben zu entdecken und zu entwickeln. Hu-Long-Do steht für realistische und absolut wirkungsvolle Selbstverteidigung nach den Prinzipien „einfach“ – „direkt“ und „effektiv“; für körperliche Fitness und faires Kräftemessen im sportlichen Miteinander; sowie für Bewegung, Kampfkunst und Spass.
Vor kurzem fand im Tiger and Dragon Club in Alsfeld eine Prüfung zum nächst höheren Gürtelgrad statt. Insgesamt 28 Kinder, Jugendliche und Erwachsene stellten sich dieser Herausforderung und wurden in 2 Prüfungen auf ihr Wissen und Können rund um das Thema Selbstverteidigung geprüft.
Am ersten Tag stellten sich 16 Kinder zur Prüfung die allesamt eine tolle Leistung zeigten und nach etwa 3 Stunden Prüfungszeit verdient die Urkunden zur bestandenen Prüfung entgegen nehmen konnten. Viele Eltern waren gekommen um sich anzusehen was ihre Schützlinge in den vergangenen Monaten im Training eifrig geübt hatten. Und so gingen nicht nur viele der Kinder mit leuchtenden Augen und stolz geschwellter Brust nach Hause…
Eine der Besonderheiten des Hu-Long-Do ist es, das jeder Prüfling
nach einer abgeschlossenen Grundausbildung frei entscheiden kann, ob
die folgenden Prüfungen eher technisch- oder eher kampforientiert sein
sollen. Der Weg der Techniker (Blaugurte) ist gekennzeichnet durch eine
Vielzahl von Techniken und Technikkombinationen, Hebelketten, Konter-
und Gegenkontertechniken, Flows und vielem mehr.
Für das kämpferische Programm (Rotgurte) steht die Anwendung der
Techniken im Sparring (freier Kampf) im Vordergrund. Geprüft werden
zusätzlich noch verschiedene Grundtechniken, antrainierte Reflexe und
Bewegungsformen, sowie die Ausdauer und der kämpferische Wille der
Prüflinge nicht aufzugeben.
Und was es heißt zu einer Rotgurt-Prüfung anzutreten, konnte man am zweiten Prüfungstag gut sehen. Drei der Prüflinge (Lydia Borutta, Florian Hill und Uwe Weishaupt) stellten sich dieser Herausforderung. Alle drei hatten sich monatelang auf diese Prüfung vorbereitet was man auch sehr gut sehen konnte. Alle drei waren in hervorragender Form und konnten mit einem von Anfang bis Ende dynamischen und actiongeladenem Prüfungsprogramm überzeugen und erhielten hierfür durchweg Höchstbewertungen. Auch die anderen Prüflinge des zweiten Prüfungstages bestanden problemlos ihre angestrebten Ziele. Eine herausragende Prüfung zum 6.Kyu (Grüngurt) legte dabei Thomas Dietz ab, der ein tolles Prüfungsprogramm auf hohem technischen Niveau präsentierte.

