Auf einem Rundweg im Dunklen Angriffe abgewehrt
Hu-Long-Do Prüfung für Jungendliche und Erwachsene im Alsfelder Tiger & Dragon Club
Gruppenfoto hintere Reihe von links: Katharina Reimann (7.Kyu Orangegurt), Christian Roth (7.Kyu Orangegurt), Sergej Gil (7.Kyu Orangegurt), Florian Hill (7.Kyu Orangegurt), Sabrina Schneider (7.Kyu Orangegurt ), Marius Günther (8.Kyu Gelbgurt), Daniel Harris (8. Kyu Gelbgurt), Christoph Lanz (8.Kyu Gelbgurt)
Mittlere Reihe: Sven Tost (7.Kyu Orangegurt ), Sebastain Hoos (7.Kyu Orangegurt), Marcus Linker (6.Kyu Grüngurt), Kilian Kelm (6.Kyu Grüngurt), Sebastian Herbst
Vordere Reihe: Tim Lukas Vey (7.Kyu Gelb-Orangegurt), Nadja Ritter (7.Kyu Orangegurt), Elisabeth Bittner (7.Kyu Orangegurt), Vivien Bender (7.Kyu Orangegurt), Thomas Dietz mit Tochter Sherin (8. Kyu Gelbgurt)
Hu-Long-Do ist ein Kampfkunst-System, welches Kindern, Jugendlichen
und Erwachsenen, gleich welchen Alters oder Geschlechtes, die
Möglichkeit gibt die persönlichen Stärken und Vorlieben zu entdecken
und zu entwickeln.
Hu-Long-Do steht für realistische und absolut wirkungsvolle
Selbstverteidigung nach den Prinzipien „einfach“ – „direkt“ und
„effektiv“; für körperliche Fitness und faires Kräftemessen; für
Entspannung, Stressbewältigung und einem Ausgleich für den Alltag;
sowie für Bewegung, Kampfkunst und Spass.
Nach der Kinderprüfung vor einigen Wochen waren es diesmal die Jugendlichen und Erwachsenen des Alsfelder Vereins Tiger and Dragon, die auf Ihr Wissen und Können rund um das Thema Selbstverteidigung geprüft wurden.
18 Kampfkünstler/innen traten diesmal die Prüfung zum nächst höheren
Gürtelgrad im Hu-Long-Do an.
2 der Prüflinge, Marcus Linker und Kilian Kelm, stellten sich dabei der
Überprüfung zum 6. Kyu (Schülergrad) - Grüngurt, dem letzten Gürtel im
Selbstverteidigungsprogramm. Nach dem Grüngurt hat jeder Hu-Long-Doka
die freie Auswahl zwischen kampf- und technikorientierten Prüfungen und
damit die Möglichkeit sich individuell zu entwickeln und die
persönlichen Stärken und Vorlieben zu fördern.
Nach einem umfangreichen Prüfungsprogramm bestehend aus Angriffs-, Verteidigungs- und Kontertechniken, Fallschule und Bewegungsformen, galt es für die Grüngurtanwärter noch einen Outdoor-Test zu bestehen. Hierbei waren Reaktion, überlegtes Handeln und vor allem Ruhe bewaren angesagt. Auf einem festgelegten Rundweg mussten die 2 Prüflinge alleine und nacheinander im Dunklen die Angriffe von den anderen Prüflingen abwehren, die gut versteckt auf sie warteten. Eine nicht ganz einfache Aufgabe, die eine gehörige Portion Mut erforderte, von beiden aber souverän bewältigt wurde.
Auch die Gelb- und Orangegurt Anwärter zeigten durchweg gute bis sehr gute Leistungen. Vor allem im freien Selbstverteidigungsteil, bei dem in rascher Folge viele verschiedene Angriffe abgewehrt werden mussten, und im Kampf- und Konditionsteil - dem Pratzentraining - konnten von vielen Prüflingen sehr gute Noten erreicht werden.
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